Mindful Compassionate Parenting MCP

Elternschaft mit Achtsamkeit und Selbstmitgefühl


Wir sind als Eltern besonders gefährdet in Optimierungsfallen zu geraten und uns zu überfordern in der Sorge um unsere Kinder und dem verständlichen Herzenswunsch, alles so gut wie möglich zu machen. Unsere Arbeitswelt fordert hohe Leistung und ständige Optimierung. Es erscheint immer schwieriger zu werden, die eigenen Ansprüche an Lebensgestaltung, Berufsweg, Freizeit mit Familie, Elternrolle und Partnerschaft in Einklang zu bringen. Die Zahl der Erwachsenen und der Kindern, die Hilfe oder Behandlung aufgrund seelischer Probleme brauchen, steigt stetig.

Da entsteht der Wunsch nach mehr Gelassenheit, nach weniger Stress und mehr Zeit, die wir in guter Qualität mit unseren Kindern und mit uns selbst verbringen können.

Achtsamkeit hilft, die eigenen Stressreaktionen zu verstehen und vorzubeugen. Selbstmitgefühl bedeutet freundlich zu uns selbst zu bleiben in mitten all der unvermeidlichen Anforderungen, Schwierigkeiten und Konflikte. Sich selbst wie ein guter Freund zu behandeln, auch wenn Dinge nicht so laufen, wie wir es uns wünschen, ist eine Haltung, die sich lernen und vertiefen lässt. Das vorzuleben und zu vermitteln ist das schönste Geschenk, welches wir unseren Kindern mit auf den Lebensweg geben können, damit sie sich in ihrer ganzen Menschlichkeit mit allen Stärken und Schwächen annehmen können, um so Wohlbefinden zu erreichen.

In diesem Kurs werden Achtsamkeit und Selbstmitgefühl speziell für Eltern angeleitet und vertieft. In Übungen sowie Meditationen wird gezeigt, wie wir unseren Autopiloten erkennen. Das schafft Raum, uns selbst bewusster zu steuern und den Umgang mit Eltern-Stressreaktionen hilfreicher zu regeln. Eine freundliche und mitfühlende Haltung uns selbst (und den anderen gegenüber) wird entwickelt, gerade auch für die Momente, in denen nichts zu klappen scheint und wir uns überfordert fühlen. Es wird Wissen vermittelt über uralte automatische Reaktionsmuster unseres Elterngehirns im Stress. Das ermöglicht einen neuen Blick auf die Alltagsanforderungen an uns Eltern. Positives Kultivieren ändert unser Gehirn und unsere Reaktionsmöglichkeiten. Der Erfahrungsaustausch im Kurs mit den anderen Eltern ist sehr unterstützend und lässt uns die geteilte Menschlichkeit erleben. Übungen für zu Hause bieten neue Perspektiven und fördern die Selbstfürsorge, die Mitfreude und die Gelassenheit, in guten wie in schwierigen Zeiten.

Der Kurs ist offen für jeden, es braucht keine Vorerfahrung mit Achtsamkeit oder Meditation. Er bietet sich aber auch bestens als Ergänzung an nach Kursen wie MBSR, MSC oder Mindful Parenting.

Formate:

Mindful Compassionate Parenting ist ganz neu durch die Zentrale Prüfstelle für Prävention -ZPP als Einzelkurs zur multimodalen Stressprävention anerkannt und wird damit von den Krankenkassen bezuschusst im besonderen Format 10 x 90 Minuten (dieses ist den Vorgaben der ZPP geschuldet, kann aber besonders gut auch vormittags angeboten werden Kurs-ID 20190707-1121196):

„Weniger Stress im Elternsein – Mindful Compassionate Parenting“

Ein Kurs für Eltern zur Stressbewältigung und achtsamen Selbstfürsorge 

Die Einreichung als Konzept bei der ZPP ist in Vorbereitung, so dass Teilnehmer der Ausbildung zum MCP-Lehrer dann auch vereinfacht die Anerkennung als Präventionskurs beantragen können.

Es kann auch als klassischer 8-Wochenkurs mit 8 Abenden a 2,5 Stunden angeboten oder als Blockkurs, bevorzugt mit drei einzelnen Seminartagen mit Abstand dazwischen zum Erproben im Alltag der Familie. 2020 werde ich es erstmal am Benediktushof in Holzkirchen als Blockkurs und Auszeit für Eltern von Freitag bis Sonntag anbieten.

 

Mein Elternbuch beinhaltet alles zum Mindful Compassionate Partnerin und noch viel mehr:

Erschienen April 2018 bei Arbor, Freiburg:

In diesem Interview mit Christa Spannbauer

gibt es Hintergrundsinformationen zu meinen Buch und dem Elternkurs Mindful Compassionate Parenting

Drei Fragen an Jörg Mangold